03 / 2011

30 August 2011

Only Bahnhof? Die schönsten Missverständnisse mit englischen Claims.

Posted in 3 / 2011

„Come in and find out“ - „Komm rein und finde wieder raus“. Der frühere Claim von Douglas ist mittlerweile ein Klassiker unter den missverstandenen Claims in Deutschland. Dies hatte Bernd Samland von der Agentur Endmark nach einer Studie im Jahr 2003 veröffentlicht.

Das Ergebnis war amüsant und erschreckend zugleich. Können so viele Deutsche wirklich so schlecht Englisch? Oder sind so viele Werber so abgehoben? Oder beides?
Douglas wirbt inzwischen mit dem Spruch „Douglas macht das Leben schöner“. Über die kreative Qualität dieses Claims kann man streiten, aber es ist immerhin Deutsch.

An diesem Punkt sind noch nicht alle Werber oder Unternehmen. Gott sei Dank, möchte man fast sagen, denn Bernd Samland hat weitere Umfragen durchgeführt und kann wieder sehr unterhaltsame Ergebnisse präsentieren:

  • Ford: „feel the difference“ - „fühle das Differenzial“ oder „ziehe die Differenz ab“ (sogar einige Ford-Händler konnten es nicht richtig übersetzen).
  • Opel: "explore the city limits" - "Explosion an der Stadtgrenze"
  • Mitsubishi: „drive alive“ - „fahre lebend“ oder „die Fahrt überleben“.
  • Jaguar: „life by gorgeous“ - „Leben bei Georg“ oder „Leben in Georgien“.
  • Austria Airlines: „we fly for your smile“ - „wir fliegen dich für ein Lächeln“.
  • Adidas: „impossible is nothing“ - „imposant ist nichts“ oder „ein imposantes Nichts“.
  • Becks: „welcome to the Beck's experience“ - „willkommen beim Beck's Experiment“.

Diese und weitere Missverständnisse liegen nun als Buch vor: Bernd M. Samland, „Übersetzt Du noch oder verstehst Du schon? Werbe-Englisch für Anfänger.“