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16 Mai 2018

my favorite songs

Posted in Mai 2018

"My favorite things" ist ein Jazz-Standard, der so beliebt ist, dass er von den verschiedensten Musikern interpretiert wird: von Jazzern wie John Coltrane, Sarah Vaughan oder Brad Mehldau über Pop-Musiker wie Barry Manilow oder Mary J. Blige bis zu HipHoppern wie Outkast oder Big Brovaz. Wenn ein Song so unterschiedliche Musiker inspiriert, ist das für mich ein gutes Zeichen.

Die Idee des Stückes hat aber auch viel Charme: Wenn es einem schlecht geht, einfach an die Dinge denken, die man gerne mag - my favorite things - und schon geht es einem besser.

Ich denke oft an die Songs, die ich gerne mag, und es geht mir gleich viel besser. Selbst wenn es mir vorher gar nicht schlecht ging. Wer Musik liebt, kennt diesen euphorisierenden Effekt. Also habe ich aus "my favorite things" nun "my favorite songs" gemacht. 

Smoke on the water | is killing me softly
There ain't no sunshine | so gimme shelter
One right does not remedy | one thousand wrongs
These are a few | of my favorite songs

The girl from Ipanema | smells like teen spirit
Wish you were here | what a wonderful world
I shot the sheriff | with a bunch of King Kongs
These are a few | of my favorite songs

When I'm flat broke | when my life sucks | when I'm feeling bad
I simply remember | my favorite songs
and then i don't feel | half as bad

12 April 2018

Mal wieder ein Grund, die deutsche Sprache zu lieben

Posted in April 2018

Bild: twitter.com/fernerkundung  Im Deutschen gibt es für fast jedes Ding ein Wort,
  und genau das schätze ich sehr. Man muss sich
  sprachlich nicht so entlanghangeln, um im Bild
  zu bleiben. 

  Bild: twitter.com/fernerkundung

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Gute Werbung ist Entertainment, schlechte ist Spam.

Noch nie gab es so viel Werbung wie heute. Es ist zuviel, deshalb wird sie oft ignoriert. Andererseits gab es noch nie so viele Auszeichnungen für Werbung wie heute – gute Werbung ist eben auch Entertainment. Wie kommt man also zu guter Werbung?

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Bei Online-Texten muss es Klick machen.

Im Internet muss ein Text auf den Punkt kommen, sonst ist der Leser weg. Deshalb muss Webtext informieren, unterhalten und zum Handeln motivieren. Da muss es Klick machen, zuerst im Kopf des Lesers, und dann an seiner Maus.

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Ich bin Texter, es musste so kommen

Ich habe mir diesen Beruf nicht ausgesucht, er hat mich ausgesucht. Also bin ich Werbetexter geworden, ein verbales Trüffelschwein, ein Zielgruppenflüsterer.

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