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21 November 2011

Weniger Adjektive bringen mehr Klicks

Posted in 4 / 2011

Möchten Sie, dass Ihre Texte in den sozialen Netzwerken möglichst oft geteilt und weiter verbreitet werden? OK, dann verwenden Sie möglichst wenig Adjektive. Zu diesem Schluss kommt Social Media-Experte Dan Zarella (http://danzarrella.com). Er hat Beiträge aus verschiedenen Quellen untersucht (Nachrichtenportale, Blogs und Webseiten) und verfolgt, wie oft sie in sozialen Netzwerken geteilt wurden. Das Ergebnis: der am wenigsten geteilte Content war auch derjenige mit den meisten Adjektiven und Adverben.

Schreib- und Sprachprofis predigen ja schon lange, dass zu viele Adjektive einen Text aufblähen und den Lesefluss hemmen. Georges Clemenceau beispielsweise, Zeitungsverleger und späterer Ministerpräsident von Frankreich, sagte seinen Redakteuren bereits Ende des 19. Jahrhunderts: „Wenn Sie ein Adjektiv verwenden wollen, dann kommen Sie zu mir in den dritten Stock und fragen, ob es nötig ist.“

Manche Adjektive sind notwendig, wie z.B. das 'notwendig' in diesem Satz. Aber alle, die der Leser für das Verständnis eines Textes nicht unbedingt braucht, können Sie getrostweglassen.

24 Oktober 2011

"Social Media ist schön, macht aber viel Arbeit"

Posted in 4 / 2011

Ein Besuch auf dem stART Camp Köln 2011

"Social Media ist schön, macht aber viel Arbeit" war das Motto des ersten stARTcamps in Köln. Am 07. Oktober kamen rund 100 Interessierte zu dieser Konferenz in die Karl-Rahner-Akademie, um herauszufinden, wie schön Social Media bei den Kollegen ist, und wie viel Arbeit sie dort wohl verursacht.
Meine erste Erkenntnis bestand darin, dass Konferenzen heute auch anders ablaufen können. Das stARTcamp war eine Mischung (ein "mash-up" hieß es auf Neudeutsch) aus einer traditionellen Konferenz, auf der Themen vorab gesetzt und Referenten gebucht werden, und einem sogenannten Barcamp. Dabei werden Vorträge spontan organisiert, zu Beginn der Veranstaltung kamen aus dem Publikum etliche Themenvorschläge und die Referenten gleich dazu. Es befanden sich genügend Fachleute unter den Besuchern, die willens und fähig waren, einen Vortrag zu halten oder zu moderieren. So wurde die Trennung zwischen Referenten und Besuchern weitgehend aufgehoben, was zu einer netten und offenen Atmosphäre führte.

Der nächste Aha-Effekt wurde durch die Info-Grafik von Christoph Illigens ausgelöst. Sein grafisches Protokoll der Veranstaltung (sogenanntes graphic recording), war so anschaulich und kommunikativ, wie ich es noch nie gesehen habe. Da ziehe ich als Texter meinen Hut und gebe zu: Ein Bild kann mehr als tausend Worte sagen. Der dann folgende Vortrag von Sebastian Hartmann hat einen kompakten "10-Punkte-Plan für den Einstieg in Social Media" vorgestellt. Sebastian hat es am Beispiel des Neanderthal-Museums aufgezeigt, aber dieser Plan ist so allgemeingültig, dass er auch auf andere Branchen und Projekte übertragen werden kann.

Als nächstes hat Karin Janner eine Podiumsdiskussion moderiert, um herauszufinden, "wie viel Zeit für Social Media" die Kollegen denn aufwenden? "Zwei bis drei Stunden pro Woche", war die Arbeitsthese, die aber kontrovers diskutiert wurde.
Christian Henner-Fehr, Social-Media-Berater und Mitbegründer der stARTconference, hat ein Plädoyer dafür gehalten, Social Media nicht bloß als Projekt zu betreiben, sondern ein Unternehmen 2.0 zu werden. "Social Media muss man leben" war das Motto seines Vortrags.

Dies waren nur einige 'Sessions' einer insgesamt sehr anregenden Veranstaltung, die auch online dokumentiert ist. Verbindlichsten Dank an die Veranstalterinnen Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl; auf dem nächsten stARTcamp werde ich meine Zelte gerne wieder aufschlagen.

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Gute Werbung ist Entertainment, schlechte ist Spam.

Noch nie gab es so viel Werbung wie heute. Es ist zuviel, deshalb wird sie oft ignoriert. Andererseits gab es noch nie so viele Auszeichnungen für Werbung wie heute – gute Werbung ist eben auch Entertainment. Wie kommt man also zu guter Werbung?

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Bei Online-Texten muss es Klick machen.

Im Internet muss ein Text auf den Punkt kommen, sonst ist der Leser weg. Deshalb muss Webtext informieren, unterhalten und zum Handeln motivieren. Da muss es Klick machen, zuerst im Kopf des Lesers, und dann an seiner Maus.

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Ich bin Texter, es musste so kommen

Ich habe mir diesen Beruf nicht ausgesucht, er hat mich ausgesucht. Also bin ich Werbetexter geworden, ein verbales Trüffelschwein, ein Zielgruppenflüsterer.

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