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26 Februar 2018

Content ist King, User Experience ist King Kong

Posted in Februar 2018

Bild: slodive.com

Dass Content King ist, hören wir schon seit Jahren. Tatsächlich hat Bill Gates das schon 1996 gesagt. Damals stellten Unternehmen ihre Print-Broschüren ins Netz, und fertig war die Webseite. So etwas ist heute nicht mehr vorstellbar (aber es war damals wirklich so).

Seitdem ist das www mehrmals neu erfunden worden. Neue Web-Standards, schnellere Datenraten, Google, Mobilgeräte W-LAN, Social Media ... heute ist es eine völlig andere Welt. 
Der Unterschied zwischen 1996 und 2018 ist ungefähr so wie der zwischen einer gedruckten Heirats-Annonce und Speed-Dating.

Content reicht heute nicht mehr, es ist nur die Basis. Wenn Inhalte heute nicht relevant, unterhaltsam und leicht zugänglich sind, werden sie ignoriert. Die nächste Webseite zum Thema ist nur ein paar Klicks entfernt. Entscheidend ist das Nutzererlebnis, die User Experience (UX). 

Wie stellt man also guten Content mit einem guten Nutzererlebnis zur Verfügung?

  • SEO: Damit eine Webseite besucht wird, muss sie gefunden werden.
    Vorbei sind die Zeiten, in denen Google mit Keyword Stuffing und Link-Farmen manipuliert werden konnte. Das hat früher dazu geführt, dass Webseiten für (Such-)Maschinen optimiert wurden, nicht für Menschen. 
    Doch die Algorithmen sind intelligenter geworden.
    Heute zählt das, was Webseiten nutzerfreundlich macht: Keywords in Maßen, Tags, interne und externe Verlinkung, übersichtliche Seitenstruktur, Dateinamen, sprechende URL's ... die Liste der SEO-Faktoren ist lang. Aber wenn man die wichtigsten konsequent pflegt, bringt das eine Webseite schon deutlich nach vorne. 

 

  • Usability: Wenn User leicht und schnell fündig werden
    Klingt simpel, ist aber in der Praxis anspruchsvoll. Es lohnt sich dennoch, die Architektur von Webseiten und die Hierarchie von Informationen zu optimieren. Sonst sind die Besucher schnell irritiert oder frustriert, und ganz schnell wieder weg. 

    Google bewertet seit dem Panda-Update übrigens auch die Usability. Wenn User durch eine Suchmaschinen-Anfrage auf einer Webseite landen und nach 30 Sekunden wieder zurück sind, war die Seite offenbar nicht relevant. Aus welchem Grund auch immer ... Das fließt ins Ranking der Seite für diesen Suchbegriff ein, Stichwort "user signals": Verweildauer, Seiten pro Sitzung, Absprungrate. 

  • Web Design: Muss gut funktionieren UND gut aussehen
    "Design is not just what it looks and feels like. Design is also how it works." Damit hat Steve Jobs auf den Punkt gebracht, was gutes Design leistet. (Er war zwar nicht der erste, der das sinngemäß so gesagt hat, aber er hat es bei Apple so konsequent umgesetzt, dass es bei ihm besonders eindrucksvoll ist.) Gutes Design sieht nicht nur gut aus. Es folgt einem Sinn und trägt dazu  bei, dass Dinge einfach und intuitiv funktionieren. 

    Gutes Web Design ...
    * ... gestaltet Seiten einladend und übersichtlich (und mit kurzen Ladezeiten). Wenn Besucher sich willkommen fühlen und schnell an ihr Ziel gelangen, bleiben sie auch gerne länger und kommen wieder.
    * ... Farben, Schriften und Gestaltung dem Corporate Design des Webseiten-Betreibers entsprechen und den Weg des Kunden auf der Seite unterstützen (Blickverläufe, Konversion). Und wenn das Design richtig gut ist, leistet es das mit einer eigenständigen Formsprache. 

  • Webtext: Es muss Klick machen. Zunächst im Kopf des Lesers, dann an seiner Maus.
    Gute Webtexte müssen für schnelle Leser funktionieren, die nur die Headlines überfliegen, ebenso wie für aufmerksame Leser, die den ganzen Text lesen. So wie Sie.  

    "Informieren, unterhalten, motivieren" lautet die Formel. Beim 'motivieren' sollte der Call-to-action nicht fehlen, die Handlungsaufforderung. Die Besucher sollen bitte die gewünschte Aktion ausführen: Klick auf einen Button / zur Kasse gehen / weitere Informationen anfordern – je nach Geschäftsmodell. 
    Und diese Aufforderung sollte nicht so plump sein, dass Besucher sie wie einen Befehl empfinden. Man möchte ja in einem Geschäft vom Verkäufer auch nicht so angeschnauzt werden, oder?

  • Spaß: "The brain runs on fun"
    Spaß bedeutet für das menschliche Gehirn nichts anderes als eine große Portion Dopamin. Dieses "Glückshormon" wird im Gehirn ausgeschüttet, wenn es einen Aha-Effekt erlebt, etwas Überraschendes, Interessantes oder Lustiges ... Dopamin ist die Belohnung für die Mühe, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Darum sagt der Lernforscher Prof. Manfred Spitzer: "The brain runs on fun."

    Dieser Fun-Faktor wird bei der Entwicklung von Webseiten leider oft vernachlässigt. Dabei kann jede Form von Content so aufbereitet werden, dass Besucher hier und da eine Dopamin-Dusche bekommen: Infotainment, Aha-Erlebnisse, Überraschungen ... alles ist erlaubt, nur Langeweile nicht. Das muss natürlich zum Thema der Webseite und zur Positionierung des Anbieters passen. Er muss es nur zulassen. 


Erst eine gute User Experience macht Content mächtig 

Wenn Content so aufbereitet wird, dass er gut zu finden ist, nützlich und unterhaltsam sowie auf allen Geräten leicht zugänglich (mobile friendly), dann wird aus King auch wirklich King Kong. Und wenn Sie mal eine King-Kong-Manufaktur suchen, haben Sie ja jetzt einen Tipp bekommen. 

Gute Werbung ist Entertainment, schlechte ist Spam.

Noch nie gab es so viel Werbung wie heute. Es ist zuviel, deshalb wird sie oft ignoriert. Andererseits gab es noch nie so viele Auszeichnungen für Werbung wie heute – gute Werbung ist eben auch Entertainment. Wie kommt man also zu guter Werbung?

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Bei Online-Texten muss es Klick machen.

Im Internet muss ein Text auf den Punkt kommen, sonst ist der Leser weg. Deshalb muss Webtext informieren, unterhalten und zum Handeln motivieren. Da muss es Klick machen, zuerst im Kopf des Lesers, und dann an seiner Maus.

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Ich bin Texter, es musste so kommen

Ich habe mir diesen Beruf nicht ausgesucht, er hat mich ausgesucht. Also bin ich Werbetexter geworden, ein verbales Trüffelschwein, ein Zielgruppenflüsterer.

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