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11 Oktober 2018

Wellington kennt 648.000 Wörter auswendig, er ist Scrabble-Champion

Posted in Oktober 2018

Wenn er gut trainiert ist, beherrscht Wellington Jighere rund 90 Prozent des Collins-Wörterbuch für Englisch, das insgesamt 720.000 Worte umfasst. Damit wurde er 2015 als erster Afrikaner Scrabble-Weltmeister.
Wellington kommt aus Nigeria, wo Scrabble nicht bloß ein Spaß für Sprach-Nerds ist, sondern ein populärer Gesellschaftssport, der staatlich gefördert wird. Die Regierung finanziert Trainer, Vereine und Administratoren. So wird der Wort-Sport in vielen Schulen und Unis gespielt. Allein in Lagos gibt es zehn Scrabble-Akademien, 28 der 100 weltbesten Scrabble-Spieler kommen aus Nigeria. 

Wellingtons Karriere verlief ähnlich wie die der meisten Champions. Er hat schon als Kind angefangen, er hatte Talent und das Glück, früh gefördert zu werden. Gold Eburu, ein früherer Armee-General und ein Pionier des nigerianischen Scrabble, trainierte mit ihm. Sein Studium der Agrar-Wissenschaft hat er sich mit Scrabble-Turnieren finanziert. Danach war er zu gut, um einfach aufzuhören, fand er. Eine Karriere als Profi war durchaus realistisch. Das Niveau in Nigeria ist hoch, es gibt 4.000 Leistungs-Scrabbler. Wer hier an der Spitze mitmischen will, muss genauso hart trainieren wie jeder Spitzensportler. 

Vor Wettkämpfen trainiert Wellington täglich vier bis fünf Stunden und tritt im Sparring gegen die besten Spieler seines Landes an. Und wenn eine neue Auflage des Collins-Wörterbuches erscheint, lernt er alle neuen Wörter auswendig, Stück für Stück. "Das ist ein mental wahnsinnig anstrengender Sport, der nur mit viel Arbeit funktioniert", sagt er. "Scrabble hält mich auch sonst fokussiert. Aber manchmal gibt man sein Bestes und verliert trotzdem. Du kannst Dir nie sicher sein - wie im richtigen Leben. Das mag ich."

Bild: @WJighere, twitter.com 

 

"Computer mit einem langen Bart"

Irgendwann wird Wellington auf Nigel Richards treffen, den dreifachen Weltmeister aus Neuseeland. Richards ist so gut, dass er auch die Meisterschaften für Französisch gewonnen hat. Mit seinem fotografischen Gedächtnis hat er in 9 Wochen ein dickes französisches Wörterbuch auswendig gelernt und damit seine Gegner … besiegt wäre nicht das richtige Wort … 'deklassiert' trifft es eher. Er kann nämlich auf Französisch gerade eben "Bonjour" sagen und den Spielstand nennen.

Dabei hat Richards erst mit 28 angefangen. Seine Mutter hatte ihn mit Scrabble gemacht, indem sie sagte: "Ich kenne ein Spiel, in dem Du nicht besonders gut sein wirst, weil Du nicht gut buchstabieren kannst und nicht besonders gut in Englisch warst." Wenig später gewann Richards die neuseeländische Scrabble-Meisterschaft und hat seitdem rund 200.000 Dollar Preisgelder abgeräumt.

Dieser außergewöhnliche Erfolg beruht offensichtlich nicht auf Sprachkenntnissen. Richards kann mit seinen mathematischen Fähigkeiten und seinem fotografischen Gedächtnis viel mehr ausrichten. Für ihn sind Wörter beim Scrabble kaum mehr als Buchstabenkombinationen. So kommt er auf Worte, die anderen gar nicht einfallen. Das erinnert irgendwie an einen Algorithmus. Tatsächlich wird Richards auch "Computer mit einem langen Bart" genannt, und zwar von Howard Warner, einem Kollegen aus dem neuseeländischen Scrabble-Verband. Er sagt das mit Bewunderung, denn für ihn ist "Nigel ohne Zweifel der größte Spieler, den es in unserem Sport jemals gegeben hat."

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