my favorite songs

16 Mai 2018

my favorite songs

Posted in Mai 2018

"My favorite things" ist ein Jazz-Standard, der so beliebt ist, dass er von den verschiedensten Musikern interpretiert wird: von Jazzern wie John Coltrane, Sarah Vaughan oder Brad Mehldau über Pop-Musiker wie Barry Manilow oder Mary J. Blige bis zu HipHoppern wie Outkast oder Big Brovaz. Wenn ein Song so unterschiedliche Musiker inspiriert, ist das für mich ein gutes Zeichen.

Die Idee des Stückes hat aber auch viel Charme: Wenn es einem schlecht geht, einfach an die Dinge denken, die man gerne mag - my favorite things - und schon geht es einem besser.

Ich denke oft an die Songs, die ich gerne mag, und es geht mir gleich viel besser. Selbst wenn es mir vorher gar nicht schlecht ging. Wer Musik liebt, kennt diesen euphorisierenden Effekt. Also habe ich aus "my favorite things" nun "my favorite songs" gemacht. 

Smoke on the water | is killing me softly
There ain't no sunshine | so gimme shelter
One right does not remedy | one thousand wrongs
These are a few | of my favorite songs

The girl from Ipanema | smells like teen spirit
Wish you were here | what a wonderful world
I shot the sheriff | with a bunch of King Kongs
These are a few | of my favorite songs

When I'm flat broke | when my life sucks | when I'm feeling bad
I simply remember | my favorite songs
and then i don't feel | half as bad

 

Wer jetzt noch wissen möchte, wie "my favorite things" zum Jazz-Standard geworden ist, kann das in der Master-Arbeit "the evolution of 'my favorite things' " von Scott Anderson lesen: http://coltrane.room34.com/thesis.